Berlin, Deutschland, Essen & Trinken

Villa Oppenheim – Charlottenburg, Berlin

26. April 2018

Sonntag Morgen, die Sonne scheint und ich habe Lust draußen zu frühstücken. Am liebsten ein Platz an der Sonne und anschließend noch ein kleiner Spaziergang. Also Google Maps angeschmissen und nach einem kurzen Rund-um-Blick entscheide ich mich für das Café in der Villa Oppenheim in Charlottenburg.

Atmosphäre

Die Sonne lacht, ein strahlend blauer Himmel über uns und ein Blütenmeer vor uns. So empfängt uns die Villa. Vor dem herrschaftlichen Haus gibt es einen kleinen, lauschigen Gartenbereich, der vollgestopft ist mit sonnen- und vor allem hungrigen Berlinern. Innen gibt es einen kleinen Essbereich, an dem sich die Theke anschließt. Wir kommen gegen 11 Uhr an und es herrscht das absolute Chaos. Die Servicekräfte wissen nicht was sie zu erst machen sollen und hinter der Theke geht langsam das Geschirr aus.

Essen und Trinken

Die Karte ist recht übersichtlich und neben dem Frühstück „Sorgenfrei“ (das Frühstück ist benannt nach dem eigentlichen Namen der Villa, die die Oppenheims dem Haus gegeben haben), Wurst und Käse, gibt es noch das „Sorgenfrei vegetarisch“ (leider nur die Standard Auswahl an Käse) sowie eine Auswahl an Eierspeisen. An der Theke kann man auch Kuchen wählen und Croissants und (wenn noch da) frz. Süßgebäck. Nach einiger Verwirrung, welcher Tisch hatte welches Frühstück, bekommen wir dieses dann etwas lustlos auf den Tellern angerichtet. Neben einem Haar auf meinem Frühstück fanden wir im Rührei dann auch noch Eierschalenreste. Der Kaffee ist gut, wenn auch leider etwas klein. Das Brot kommt aus der Vollkornbäckerei „Brotgarten“ – ist aber irgendwie recht trocken. Frischgepresster O-Saft ist leider aus. Dazu kommt noch, dass es für meinen Geschmack ziemlich teuer ist.

Service

Wie gesagt, es war wirklich voll und meiner Meinung nach gibt es einiges Optimierungspotenzial. Die Servicekräfte haben ihr Bestes gegeben, waren leider nur total überfordert. Alles nicht so tragisch – bei dem schönen Wetter brauch es schon einiges um mir die Laune zu verderben. Das hat dann die Chefin geschafft. Auf die Frage „Ob denn alles ok war?“ antworte ich ehrlicherweise „Leider nein.“ und führte auch aus was mich gestört hatte. Daraufhin verfiel die Chefin in eine Litanei von wegen, dass ja soooo viel los sei, sie schon dreimal den Garten heute voll gehabt hätte und dass man dafür doch Verständnis haben sollte. Ich merkte richtig wie sie sich persönlich angegriffen fühlte und habe dann noch einmal im ruhigen Ton ihr versucht zu erklären, was uns den Ausflug und das Erlebnis so vermiest hatten. Sie war leider total uneinsichtig und ich dachte nur „Ok, Job verfehlt.“ Leider!!!!

Anfahrt

Bus 309 Seelingstr. oder mit dem M49 zum Schloß Charlottenburg

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