Allgemein, Berlin, Essen & Trinken

BONA Kollektiv in Neukölln

19. März 2018

Auf unserem langen Kiezspaziergang von Moabit zum Tempelhofer Feld war das BONA Kollektiv mein eigentliches Ziel. Ich hatte erst am Morgen davon gelesen und fand die Idee Polen meets Italien sehr vielversprechend. Mittlerweile bin ich auch ein richtiger Kaffee & Kuchen Mensch geworden und freute mich schon den ganzen Spaziergang auf das wohlverdiente Stück Kuchen.

Atmosphäre

Als wir gegen 16 Uhr ankamen stand die Sonne noch hoch genug und die wenigen Plätze vor dem Café waren mit sonnenhungrigen Berlinern voll besetzt. Also gingen wir rein und nahmen an einem sonnigen 2er-Plätzchen Platz. Die Sonne tauchte das Innere des Cafés in ein wunderschönes Licht. Und wir fühlten uns tatsächlich ein bißchen wie in Italien im Spätherbst. Besonderes Highlight – an der Decke hängt kopfüber ein Weizenfeld – keine Ahnung wie das geht. Aber es sieht toll aus.

Essen & Trinken

Viel Platz gibt es nicht und das Kuchensortiment kann an der Theke begutachtet werden. Wir entschieden uns für Apfelkuchen mit einem großen Cappuccino und einer Schokobombe mit einem Americano. Bei der Schokobombe handelt es sich um eine etwas größere Kugel, die mit viel Schokolade und ich glaube Früchten zubereitet wurde. Muss man mögen – ich glaube meine Begleitung war eher von der Größer, oder besser, der verhältnismäßig kleinen Menge enttäuscht. Auf den ersten Blick 😉 Mein Apfelkuchen war großartig. Es wurde nicht viel Zucker verwendet, aber mit dem Puderzucker und der leichten Zimtnote war es ein wahres Gedicht und jeder Happen entsprechend zelebriert.

Auf der Karte gibt es noch weitere deftige Angebote wie Suppen und Sandwiches.

Obwohl es am Anfang echt wuselig und voll war, hat die Bedienung einen super Job gemacht und nicht den Überblick verloren.

Anfahrt

Hermannstr. 178, 12051 Berlin

ÖPNV: U8 Leinestr.

Bewertungssystem: 5= ausgezeichnet; 1= schlecht

Süßes kleines Café in der wuseligen Hermannstraße.
  • Atmosphäre
  • Geschmack
  • Preis/ Leistung
  • Service
4

Kurzfassung

Eine Besonderheit: das Café schließt bereits um 17 Uhr und bleibt am Montag geschlossen. 

Einen zusätzlichen Pluspunkt gibt es für die Nähe zum Tempelhofer Feld. 

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