Allgemein, Bolivien

Bolivien – Frühstück mit nem Alligator

2. November 2016

Amazonas Tour in Bolivien

Bis ich Antje treffe habe ich noch gut 6 Tage Zeit. Was mach ich nur, was mach ich nur??? Warum nicht einen kurzen Abstecher in den Amazonas? Hitze hatte ich ja schon lange nicht mehr :-).

Der Weg ist das Ziel

Also Flug nach Rurrenabaque gebucht und los gehts. In La Paz, der konstitutionellen Hauptstadt Boliviens, muss ich das Flugzeug wechseln und am Schalter wir mir versichert, dass mein Flug planmäßig 3h später starten kann. Denn nach Rurrenabaque zu kommen ist gar nicht so leicht…oft lässt das Wetter eine Landung nicht zu und die Bedingungen ändern sich mehrmals täglich.

Die Flüge am Morgen sind alle reichlich verspätet, so dass sich auch mein Flug etwas verzögert, aber nicht dramatisch. Dramatisch wird es erst, als ich ich sehe mit was wir fliegen – ein Propellerflugzeug. Mein erster Propellerflug, max. 20 Passagiere, 2 Piloten, kein Steward, keine Sicherheitsbelehrungen…dabei hätte ich es mir hier grad richtig gewünscht. Wir rumpeln los, und die beiden Jungs haben ganz schön zu tun, das Flugzeug ruhig zu halten – wir werden ziemlich durchgeschüttelt und plötzlich ist es mucksmäuschenstill an Board.

40 Minuten später setzen wir zur Landung an…es wird wieder extrem ruckelig, wir stoßen durch die dicke Wolkendecke und fette Regentropfen platschen gegen die Fenster. Ich kann den Dschungel schon sehen, er ist zum Greifen nah, die Räder werden ausgefahren, da ist die Rollbahn….und das Flugzeug wird wieder hochgezogen. Ok, dann halt ein bißchen kreisen, bis sich das Wetter beruhigt hat und auf zu einem zweiten Versuch. Wer wird denn gleich aufgeben.

Die Durchsage des Piloten verstehe ich leider nicht – ist einfach zu laut in der Maschine ;-). Wir kreisen ziemlich lange denke ich so vor mich hin….immer schön durchatmen, Wasser trinken. Beim Blick aus dem Fenster bin ich etwas irritiert? Berge? Da ziehen wir aber große Kreise und das auch schon ziemlich lange. Wir sind doch nicht auf dem Rückweg nach…. Nein, quatsch, das ist doch ökonomisch gar nicht zu vertreten…Moment, der bunte Häuserblock da unten kommt mir bekommt vor, überhaupt sind das ziemlich viele Häuser für eine verlassene Dschungelgegend?!?!?! Wir landen also wieder in La Paz :-(…und nun? Allen stehen die Fragezeichen in den Gesichtern, wir hoffen noch, später fliegen zu können.

Weitere 30 Minuten wird uns gesagt, dass der Flug gecancelt ist. Morgen, wenn das Wetter es zulässt, können wir wieder fliegen. Also steht mir eine unfreiwillige Übernachtung in La Paz bevor.

Zu La Paz an dieser Stelle nur so viel…der kurze Aufenthalt hat definitiv Lust auf mehr gemacht und ich habe das beste Barbecue Restaurant, vermutlich von ganz Bolivien, entdeckt. Das wird ein gelungenes Wiedersehen mit Antje :-).

Anflug Rurrenabaque – 2. Versuch

Gemütlich fahre ich am nächsten Morgen mit dem Microbus zurück zum Flughafen. Ich habe Gott sei Dank keinen Zeitdruck und gönne es mir auszuschlafen. Am Schalter erfahre ich, dass mein Flug ca. 3h Verspätung hat….aber dann, dann endlich starten und landen wir in Rurrenabaque, „der Perle des Beni“.

Mit welchem Anbieter durch den bolivianischen Dschungel?

Es ist heiß, super heiß, und es sind nur sehr wenige Wolken am Himmel. Man könnte also sagen „Alles richtig gemacht!“. Nachdem ich im Hostel eingecheckt habe, mache ich mich auf die Suche nach einer Dschungeltour für die nächsten Tage….und werde bei Mashaquipe fündig. Diesmal habe ich einige Touranbieter abgeklappert und Preise verglichen. Und obwohl das hier nicht der günstigste Anbieter ist, überzeugen mich die detaillierten Erläuterungen des Tourprogramms und die Verkaufspräsentation in Powerpoint ;-).

Am nächsten Morgen lerne ich meine Gruppe für die nächsten 4 Tage kennen – ein holländisches Pärchen und eine Amerikanerin. Die ersten 24 Stunden gehen mir alle Beteiligten ziemlich auf die Nerven, am meisten jedoch Luis, unser Tourguide. Nein, er ist kein Dschungelprinz, wehmütig denke ich an meine unvergessliche Tour auf Borneo zurück, er ist eher ein kleiner Dschungeldiktator.

Achtung – Gruppenkoller!

Und meine Gruppe nervt auch….das Pärchen ist sooooo Pärchen halt („Nein, entweder zusammen oder gar nicht.“ – war die Antwort auf meinen Vorschlag doch die Fahrradtour entlang der Death Road allein zumachen wenn ER unbedingt möchte. In La Paz kann man sich auch einen Tag ganz gut allein beschäftigen). Und die Amerikanerin ist halt soooo amerikanisch (ist schon ziemlich sinnvoll das Vorhängeschloss an der Tür abzuschließen, aber zu vergessen den Riegel zwischen Tür und Schloss zu schieben)… Argh.

Das Fass scheint bei mir überzulaufen, als wir bei einer Dschungeltour plötzlich anfangen den Affen, die Louis gesehen hat, hinterherzulaufen – ich habe nix gegen Laufen, auch das frühe aufstehen um 4.30Uhr ist völlig in Ordnung, nur das „Jagen“ von Tieren passt mir gar nicht in den Kram. Also behalte ich meinen Schritt bei, verliere dabei fast die Orientierung, und werde etwas rüde zur Disziplin gerufen, als ich meine Gruppe dann wieder finde…wir sollen doch bitte alle zusammen bleiben! Aber Entwarnung – der Mensch gewöhnt sich ja an alles. Und ich mich auch an meine Gruppe und diese vermutlich auch an mich…so ganz konnte ich meinen Missmut natürlich nicht verhehlen. Ihr kennt mich ja 😉

2 Tage Dschungel

Aber die Tage im Dschungel haben sich auf alle Fälle gelohnt. Von Rurrenabaque geht es drei Stunden mit einer kleinen schunkeligen Barke stromaufwärts. Der Fluß ist aufgewühlt und die Strömung ziemlich stark. Wir stoppen auf dem Weg bei einer Familie, um selber Zuckerrohrsaft zu pressen, an einem Ungetüm von Maschine. Alle 100m haben sich hier Familien angesiedelt. Unsere Übernachtung ist mitten im Dschungel – und bevor es Mittag gibt müssen wir uns unseren Weg durch den angeschwollenen Strom bahnen.

Der Regen am Vortag hat den Fluß um einiges anschwellen lassen. Nach einer kurzen Siesta geht es dann zum ersten Dschungelspaziergang. Fasziniert folgen wir Dschungel-Saddam und stoppen immer wieder wenn Louis glaub etwas gehört zu haben. Ich bin mir nicht sicher ob er wirklich etwas hört oder nur so tut als ob, um uns bei Laune zu halten.

Ziemlich gegen Ende der Tour hören wir ein immer lauter werdendes Geräusch. Mit jedem Schritt näher, wird das Geräusch immer lauter, fast als würde da irgendwo gebaut…aber es sind Schweine, viele Schweine…Louis meint an die 200 die hier fressen und unseren Weg kreuzen. Und plötzlich sind wir umzingelt von dem knacken und mampfen…ist schon irgendwie unheimlich wenn man nichts sieht sondern nur hört.

Der Abend, wie auch die folgenden, gehen ziemlich früh zu Ende, denn unsere Gruppe hat sich darauf geeinigt, morgen sehr früh zu starten, um den Sonnenaufgang zu erleben und die Papageien, die hier tief im Wald leben, zu sehen.

Sonnenaufgang  – und fast alle sind pünktlich

Am nächsten Morgen sind alle pünktlich, bis auf meine Freunde aus Holland. Sie hatten ihr zu spät kommen schon am Vortag angekündigt…und ich bin einfach zu deutsch, ich weiß, aber es nervt wenn man besonders zu dieser Uhrzeit ewig warten muss. Dann endlich, 15 Minuten später, kommen sie angetrottet und wir können endlich los.

Nach einer Stunde machen wir kurz Rast. An einem ganz aussergewöhnlichen Punkt, wo der Dschungel zu meinen Füßen sich ins unendliche erstreckt. Genau dafür lohnt es sich um 4.30 h aufzustehen und (pünktlich) los zu laufen. Weitere zwei Stunden später sind wir dann am eigentlichen Ziel – dem inoffiziellen Aussichtspunkt auf die wunderschönen und anmutigen Papageien. Inoffiziell, weil wir wieder von ganz weit oben auf den eigentlichen Aussichtspunkt mitten im Wald herabschauen können.

Und dann fliegt ein Papageienpärchen direkt vor unsere Nase an uns vorbei. Wie können sie sehen, wie sie auf den Bäumen hocken und zwischen den Baumkronen und weit darüber hinweg dahin segeln. Ein erhabener Anblick, sprachlos staunen wir und geniessen unser mitgebrachtes Frühstück: Eier, Brot und Orangen. In der Ferne sehen und hören wir das Boot mit der anderen Gruppe ankommen. Sie haben sich für den bequemen Weg entschieden, haben allerdings nun das Problem das die Papageien nicht mehr so zahlreich da sind.

Sie sind auf der Suche nach Nahrung und ausserdem ist es zu heiß, auch für sie….der frühe Vogel halt ;-). Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg ins Zeltlager. Dort gibt es erstmal eine lange Siesta, dann lecker Mittag und wieder eine lange Siesta bevor wir zum Nachmittagsspaziergang aufbrechen.

Papageien – wohin das Auge schaut

Jetzt geht es zum offiziellen Ausguck…von der anderen Gruppe weit und breit nichts zu sehen. Von hier aus haben wir einen vorzüglichen Ausblick auf die Behausung der Papageien. Im Felsen sind unzählige Löcher, aus denen der eine und andere Papagei herauslugt. Die Natur ist immer noch der beste Baumeister – vor einigen Löchern gibt es sogar Schaukeln, die von den Tieren rege genutzt werden. Es sind wunderschöne Tiere, fast immer als Pärchen unterwegs sind. Und zwischendurch ein großer Schwarm, der um einiges kleineren grünen Papageien.

Floß selbst bauen und dann treiben lassen

Insgesamt haben wir nun fast 10km zurückgelegt. Unsere Füsse sind schwer und es ist unerträglich heiß. Da kommt der nächste Programmpunkt gerade recht. Mit dem selbstgebauten (!) Floß geht es stromabwärts zurück nach Hause.

Hier gibt Dschungel-Saddam, alias Louis, wieder alles. Das Zusammenbauen des Bootes geht ihm nicht schnell genug…und es ist nun einmal absolut wichtig und notwendig dass alles Schritte genauso gemacht werden wie er es sagt. Bereits nach 3 Minuten gebe ich auf und bitte Tim, meinen Platz einzunehmen. Ich habe einfach nicht die Geduld für sowas ;-). Dennoch schaffen wir es das Boot zusammenzubauen und es ist stabil-sehr sogar. Und so lassen wir uns von Louis und dank des tatkräftigen Paddelns von Tim und Rose den Fluß entlang paddeln.

Die Dusche und die Pause in der Hängematte haben wir uns redlich verdient. Und ziemlich schnell verschwinden alle wieder im Bett, denn morgen verlassen wir unser Camp gegen 6.30 Uhr. Mittlerweile haben wir erfahren, dass die Führer der einzelnen Gruppen die Touren individuell gestalten. Und unser Führer ist diesbezüglich ein wahrer Schatz – bringt er uns zu den besten Zeiten zu den besten Spots. So hat alles und jeder seine Vor- und Nachteile!

Ein Tag und eine Nacht in der Pampa

Der zweite Teil meines Dschungelabenteuers bringt mich in die Pampas…eine savannenähnliche Gegend. Es gibt keinen dichten Dschungel, dafür kann man hier super einfach Tiere sichten. Und hier sind sie, die berüchtigten Alligatoren und Anacondas. Mal schauen ob ich den Einen oder die Andere zu Gesicht bekomme. Die Pampas liegen genau in der anderen Richtung und so geht es erst einmal zurück nach Rurrenabaque.

Da Sonntag ist, habe ich das Glück ein paar sehr schöne Impressionen und Momente vom Wochenmarkt mit der Kamera einzufangen. Zu kaufen gibt es wie immer alles: Lebensmittel, Kleidung, Haushaltswaren, Kleintiere und natürlich Kokablätter.

Der Weg in die Pampa

Diesmal geht es mit dem Auto eine staubige Geröllstraße entlang, bis wir an einem Fluß ankommen und in ein, gefühlt, noch wackeligeres Boot einsteigen. Es ist 12 Uhr Mittag, die Sonne brennt erbarmungslos. Gott sei Dank sind es nur 15 Minuten bis zur Ecolodge von Mashaquipe.

Jeder Touranbieter hat sowohl im Dschungel als auch hier in den Pampas ein eigenes kleines Refugium. Und kaum sitzen wir im Boot brüllt Rose auch schon „Turtels“ und wenige Sekunden später „Alligator“…was, wie wo?!?!? Jetzt schon? Wir sitzen doch noch nicht mal richtig. Und dann sehen wir am Rand die ersten Capibaras (Wasserschweine)…so profan ihr Name auch ist, sie sind sooooooooo süß?

Die Ecolodge ist grandios…Hängematten mit Blick auf den Fluß, sehr gutes Essen, großes Zimmer, großes Bett mit eigenem Bad. Ich teile die Unterkünfte mit Michelle, der Amerikanerin. Die Pampas sind der bequeme und komfortable Teil der Kombitour…die Unterkunft ist super und die Ausflüge finden im Boot statt. Sitzen, staunen und genießen.

Pinke Delfine, Wasserschweine und noch viel mehr

Louis empfiehlt uns gegen 15 Uhr mit dem Boot aufzubrechen, dann ist die Hitze nicht zu groß und wir können noch den Sonnenuntergang mitnehmen. Bis dahin heißt es im wahrsten Sinne des Wortes „abhängen“…und dann sind sie da….die pinken Delfine. Sie tummeln sich direkt vor der Lodge und sind super gut von meinem Ausguck aus der Hängematte zu beobachten (allerdings schwer mit der Kamera einzufangen, daher gibt es leider keine Fotos). WOW!

Wir schippern in den Sonnenuntergang… das Licht ist fantastisch und alle paar Meter gibt es Tiere zu sehen…und jede Menge Alligatoren. Sie liegen faul am Ufer oder dösen im seichten Wasser, so dass nur ihre Augen und der Schwanz zu sehen sind. Mittlerweile sind wir alle ganz gute Beobachter geworden und erkennen schon von weitem Alligatoren, Schildkröten und die niedlichen Wasserschweine.

Piranha fischen und essen (wer möchte)

In diesen Gewässern gibt es im Übrigen Piranhas und wir halten unterwegs, um welche zu fangen. Schnur, Haken und etwas frisches Rindfleisch mehr braucht es dazu nicht. Anfänglich sind die kleinen Biester noch schneller als ich und knabbern das Fleisch vom Haken. Sobald man den Widerstand an der Angelschnur spürt heisst es mit voller Wucht ziehen und mit etwas Glück hängt das kleine Monster an der Angelschnur (und der Angelhaken hat sich nicht in die Kleidung oder dem Gesicht des Nachbarn verfangen). Oder die Wucht des Zuges reist ihn mit und er landet zu meinen Füßen….als mir das zum zweiten Mal passiert ist Louis schnell zu Stelle und hält das schlüpfrige Ding für mich fest. Zeit für das obligatorische Foto und danach geht es wieder in den Fluß. Während die anderen weiterhin ihr Angelglück versuchen ist für mich Schluß.

Im Dunkeln tuckern wir zurück und nun holt Louis seine Taschenlampe heraus und leuchtet das Ufer ab…immer wieder blitzen gelbe Punkte auf, unzählige Punktepaare, es sind die Augen der Alligatoren, die sich im Licht reflektieren. Ganz nah bei unserer Lodge erkennen wir schemenhaft viele kleine Alligatorenbabys, mit Mama Alligator vermutlich nicht weit weg. Es ist gruselig und faszinierend zu gleich.

Sonnenaufgang in der Pampa und den Alligatoren so nah

Für den nächsten Morgen ist wieder ein Sonnenaufgang geplant und noch im Dunkeln geht es los. Diesmal haben wir alle Taschenlampen dabei und alle paar Meter schauen uns gelbe Punkte an. Langsam wird es Tag und je heller es wird um so mehr Alligatoren werden sichtbar. Es sind Hunderte!

Wenn ich daran denke, dass ich in Australien so viel Geld ausgegeben habe, um diese gruselige Gestalten zu sehen und froh war zwei/ drei davon zu Gesicht zu bekommen….Hier liegen sie faul am Strand, warten auf die Sonne, die sie und ihr Blut aufwärmt. Einige gleiten bei unserem Anblick sanft ins Wasser, andere sind weniger entspannt und zeigen durch aufgestellten Schwanz, hoch aufgestreckten Kopf und grunzen dass sie sich gestörrt fühlen.

Wenn die Alligatoren ins Wasser gleiten ist es besonders gruselig…man sieht ja nicht was sie da unten machen und manchmal drehen sie sich ruckartig unter Wasser und es ist nur ein lautes Platschen zu hören und als das ganz dicht an unserem Boot passierte sind Tim und ich aber mal so richtig zu Angsthasen mutiert. Während er vor lauter Schreck fast auf dem Schoß seiner Freundin saß, wurde mir noch rechtzeitig bewusst, dass es nicht besonders klug ist, das Gewicht des kompletten Bootes auf eine Seite zu verlagern, also bewegte ich mich wieder Richtung Stuhl…man hatten wir Schiss.

Als Louis ein Ufer ansteuert zum Frühstücken schauen wir alle ganz besonders genau hin und entdecken nur 2/3 Meter entfernt einen Alligator im seichten Ufer liegen. Obwohl wir vier lieber im Boot, und damit mit sicherem Abstand zum Alligator, frühstücken wollen, nötigt uns Louis dazu ans Ufer zu kommen. Diesmal gibt es neben den Eiern noch Marmelade und heiße Schokolade…hmmmm, lecker und unvergesslich. Frühstück in den Pampas, direkt neben einem Alligator.

Auf dem Rückweg entdecken wir noch ein paar Affen. Die putzigen Gesellen kommen ganz nah ans Boot heran. Und erstaunlicherweise sehen wir immer öfter Alligatoren und Wasserschweine oder Flußvögel dicht beieinander stehen/ liegen und dösen. Faszinierend!

Später begleitet uns wieder ein Paar pinke Delfine – und als Louis ihnen eine leere Plastikflasche zuwirft spielen sie tatsächlich damit. Langsam fährt die lange Schnute heraus, greift sich die Flasche und zieht sie mit unter Wasser. Aber auch das schönste Spielzeug wird mal langweilig….und nachdem die Delfine weitergezogen sind sammeln wir die Flasche ein und machen uns ebenfalls auf den Heimweg.

Auf dem Rückweg begegnen uns einige andere Tourboote….sie sind definitiv zu spät, um die Pampas für sich zu haben, so wie wir es erleben durften. Müde von der Hitze und glücklich lassen wir uns in der Ecolodge in die Hängematten fallen. Eine aufregende Tour geht zu Ende und in wenigen Stunden geht es für uns alle wieder zurück nach Rurrenabaque.

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